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Tipp 1 bis 10 | 11 bis 20 | 21 bis 31

| 11. |
Lass nicht zu, dass Dein Partner ausredet, unterbrich ihn ständig und denke während er redet seine Sätze zu ende.
Eine etwas schwierige Aufgabe, aber mit Übung klappt das wunderbar. Immer, wenn Dein Partner versucht Dir seine Sicht der Dinge zu vermitteln, unterbrich ihn. Und zwar nicht in einer Atempause, sondern mitten im Satz. Du weist in vielen fällen eh, was er Dir sagen will. Diese Zeit kannst Du Dir sparen, in dem Du seinen Satz zu ende denkst, ihn abwürgst und deine Meinung kundtust. |

12. |
Gehe immer davon aus, egal, wie Du Dich ausdrückst, Dein Partner versteht immer, was Du sagst.
Da Du Dich immer sehr unmissverständlich zu artikulieren weist, kannst Du stets davon ausgehen, Dein Partner weis ganz genau was Du willst. Handelt er nicht danach, ist das sein Unvermögen. Das solltest Du nicht akzeptieren. Bleibe deshalb dran auf Deine, sehr sonnenklare Art, weiter Deinen Partner zu penetrieren. |

13. |
Gehe bitte immer getrennte Wege in Freizeit, Beruf und in der Kindererziehung.
Gemeinsamkeiten sind sehr schädlich für Unglück. Geteilte Pfade dagegen sehr förderlich. Der Hintergrund: So wenig Zeit, wie möglich gemeinsam verbringen! Du gehst klärenden Gesprächen aus dem Weg und die Gefahr sich zu nähern wird minimiert. Wenn Dein Partner sich für eine bestimmte Freizeitbeschäftigung interessiert, wähle eine grundlegend gegensätzliche Freizeitart. Das gilt gleichermaßen für Sport, Urlaub und ganz wichtig den Freundeskreis. |

14. |
Mach Sex zu Deiner einzigen Annäherung in Deiner Beziehung.
Sexuelle Befriedigung ist der stärkste Trieb des Menschen. Somit stellt er auch das einzige Bindeglied einer Partnerschaft dar. Verhalte Dich also dem entsprechend. Ob Du sehr oft bock auf Sex hast oder nur zu Weihnachten ist dabei unrelevant. Wichtig ist, nur an dieser Stelle und ausschließlich zu diesem Zweck sich näher zu kommen. Davor und danach sollten keine großen Eingewöhnungen stattfinden, denn das Ziel, unglücklich zu sein, würde hier beeinträchtigt werden. |

15. |
Schiebe Dinge, die Dich bewegen so weit wie irgend möglich weg.
Über die berühmte „lange Bank“ wird uns immer erzählt, sie bringe Dich nicht weiter; das ist ein Märchen. Sie wurde von sehr pragmatischen Menschen deshalb erfunden, weil sie ein absolut wirksames Mittel ist, Situationen aus dem Weg zu gehen, die einem unangenehm sind. Durchgängig alle Beweggründe, Anlässe zum glücklich werden oder Intensionen für eine schönere Zukunft in einer Partnerschaft finden dort Platz. Nach und nach rutschen sie immer weiter nach hinten, bis sie runterfallen, um im Nirwana zu verschwinden. Gibt es etwas Besseres? Du musst Dich nicht mehr darum kümmern, alles geht wie von alleine. Aufschieberitis, eine der bedeutendsten Disziplinen, um unglücklich zu sein. |

16. |
Zahle schlechtes Verhalten Deines Partners grundsätzlich mit gleicher Münze zurück.
Hier ist auch Übung gefragt: Wirst Du von Deinem Partner verletzt, angelogen oder herablassend behandelt, musst Du unbedingt dies auf einem Konto verbuchen, um dann Ausgleich zu schaffen. Je nach Situation sofort oder erst später, wenn Dein Partner schon nicht mehr daran denkt „zurücküberweisen“. Je mehr Du eine Sache wieder aufwärmen musst, umso effektiver ist die Wirkung. „Gras darüber wachsen“, kann und darf nicht geschehen. Hole immer wieder mehrere Male hervor, wie Dein Partner Dich damals behandelt hat und präsentiere vehement aus schierer Rache heraus, was er Dir angetan hat. |

17. |
Denke in unangenehmen Situationen immer an Auszug und Trennung.
Wie in den Punkten 5 bis 7 schon erwähnt ist es wichtig in negativen Gedanken zu verhaften. Bist Du in einer ablehnend behafteten Situation und auch darüber hinaus, denke, wie in einer Liturgie immer wieder an Trennung und Auszug. Diese Gedanken manifestieren sich in Deinem Unterbewussten und lassen keinen anderen Ausweg. |

18. |
Vermeide immer liebe Worte und zeigen nie Zuneigung.
Um nicht nur selbst unglücklich zu sein, sondern auch Deinen Partner mental zu ruinieren ist eine ganz bestimmte Vermeidungstaktik erforderlich. Das bedeutet, in jeder Situation Contenance. Gib, auch wenn es Dich noch so Überwindung kostet diesem Gedanken, etwas Nettes oder liebes zu sagen, keine Chance. Wenn Dir Liebe und Zuneigung begegnet, kontere gefasst mit gegensätzlichem. |

19. |
Suche ausschließlich Rat bei Deiner „besten“ Freundin / Deinem „besten“ Freund.
Dieser Tipp ist ein regelrechter Unglücklichseinbeschleuniger. Rede Dich bei Freunden/Innen, Bekannten, bei allen, die es hören wollen und nicht hören wollen in Rage. Suche Dir aber ausschließlich Gesprächspartner, die keine doofen Fragen stellen, sondern Dich bestärken in Deiner Meinung, über die Situation und den Partner. Führe regelrechte Woodoo-Orgien mit Gleichgesinnten gegen Deinen Partner durch. |

20. |
Schaffe im Streit grundsätzlich nicht Klarheit sondern werfe nur mit negativen Emotionen um Dich.
Für diesen Punkt ist es hilfreich Tipp 10 schon realisiert zu haben. Nehme im Geiste diese Liste zur Hand und agiere entsprechend. Sehr zur Hilfe kommt Dir dabei auch Tipp Nr. 4 und 11. Ausschließlich in negativen Dimensionen denken und unterbrich fortwährend die Rede Deines Partners. Wirf mit so viel wie möglich negativen Gemütsbewegungen um Dich. Ausbrüche, Worte unter der Gürtellinie sind dafür optimal und Sachlichkeiten widersetze Dich stringent. |
Tipp 1 bis 10 | 11 bis 20 | 21 bis 31

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